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Der Rettunsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV) koordiniert den Einsatz der Rettungsdienste in den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg sowie der kreisfreien Stadt Suhl.

Schneller Link zu wichtigen Telefonnummern, Downloads und Links: Hier klicken.

RDZV Landkarte
112 Grid Art

Wichtige Telefonnummern

Alle wichtigen Telefonnummern und Informationen auf einen Blick:

Name Nummer
Notruf Rettungsdienst/Feuerwehr 112
Polizei-Notruf 110
Leitstelle 03682 / 4007-0
Anmeldung von Krankentransporten 03682 / 4007-391
Anmeldung für Hausbesuche (Kassenärztliche Vereinigung) 116117
Bereitschaftsdienst Zahnarzt 116117
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche 0800 / 0080080
Tierärztlicher Notruf Thüringen 0361 / 64478808
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Wir über uns

Allgemeines zum RDZV

Der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen ist der Aufgabenträger des Rettungsdienstes im Bereich Südthüringen und stellt den bodengebundenen Rettungsdienst, mit Ausnahme der notärztlichen Versorgung bedarfsgerecht und flächendeckend sicher. Die Durchführung der Notfallversorgung sowie des Krankentransportes ist die Aufgabe des Rettungsdienstes. Weiterhin betreibt der RDZV am Standort des GAZ die Zentrale Leitstelle.

Der Rettungsdienstbereich umfasst die folgenden Gebiete der Verbandsmitglieder:

  • Kreisfreie Stadt Suhl (ca. 36.395 Einwohner, 142 km² Fläche)
  • Landkreis Hildburghausen (ca. 62.656 Einwohner, 938 km² Fläche)
  • Landkreis Sonneberg (ca. 57.044 Einwohner, 461 km² Fläche)
Suhl
Hildburghausen
Sonneberg

Standort

Der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen hat seinen Sitz im Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) Zella-Mehlis, direkt an der BAB71. Im GAZ sind neben dem RDZV, die Tunnelfeuerwehr, die Berufsfeuerwehr der Stadt Suhl sowie die Autobahnpolizeistation Süd ansässig. Das Gebäude, welches sich in Landeseigentum der Freistaates Thüringen befindet, wurde 2006 fertiggestellt und eröffnet. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens gab es am 03.09.2016 einen Tag der offenen Tür, bei dem Besucher und Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten.

Weitere Details zum RDZV (rechtliche Verhältnisse, wesentliche Rechtsvorschriften) finden Sie hier.

Leitstelle-1

Geschäftsstelle

Die Verwaltung wird durch einen hauptamtlichen Geschäftsleiter geführt, der zugleich Werkleiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst ist.

Er ist die Verwaltungsbehörde des Verbandes und unterstützt den Verbandsvorsitzenden nach seinen Weisungen bei den Angelegenheiten der laufenden Verwaltung und führt die Geschäfte zwischen den Sitzungen der Verbandsversammlung.

Der Geschäftsleiter trägt die Verantwortung, dass gemäß ThürRettG der Rettungsdienst wirtschaftlich effizient arbeitet. Er überwacht die Haushalts- und Kassengeschäfte des Verbandes und Eigenbetriebes und führt Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen zur Vergütung der Leistungen im Rettungsdienst.

Er ist zuständig für alle Personal- und Organisationsmaßnahmen im Verband.

Weitere Aufgaben

In der Verwaltung sind außer dem Geschäftsleiter weitere Mitarbeiter angestellt, die u.a. folgende Aufgaben realisieren:

  • Abrechnung der Einsätze im Rettungsdienst gegenüber den Kostenträgern und Privatpersonen
  • Abwicklung aller buchhalterischen Vorgänge
  • Erstellung von Jahresabschlüssen, Bilanzen, Wirtschaftsplänen und Statistiken
  • Abwicklung und Überwachung des Zahlungsverkehrs und der Kassenführung
  • Abwicklung des gesamten Schriftverkehrs des Verbandes
  • Vorbereitung der Verbandsversammlungen
  • Enge Zusammenarbeit mit den Durchführenden des RDZV im Datenverbund mit dem ELS
Leitstelle-1

Leitstelle

Herzstück des Rettungsdienstzweckverbandes ist die Zentrale Leitstelle, die Bestandteil der Geschäftsstelle ist. Sie ist rund um die Uhr besetzt und nimmt alle Hilfeersuchen entgegen, koordiniert die notwendigen Einsatzmaßnahmen und steuert den Einsatz der Rettungsmittel. Außerdem nimmt sie Aufgaben des Brandschutzes, der allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes wahr.

Die Zentrale Leitstelle umfasst zur Realisierung der vielfältigen Aufgaben neben dem Leiter auch Systembetreuer und als Disponenten gut ausgebildete Notfallsanitäter und Personal mit Abschluss im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst.

Leitstelle links
Leitstelle Mitte
Leitstelle rechts
Leitstelle unten
Ärztliche Leitung

Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (ÄLRD)

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) hat innerhalb des Rettungsdienstes in Deutschland keine operative, sondern eine administrative Funktion. Dies unterscheidet ihn von den Notärzten und Leitenden Notärzten, die eine unmittelbare Funktion im Einsatzgeschehen wahrnehmen.

Aufgaben:

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst ist für das medizinische Qualitätsmanagement sowie die Gesamtkonzeption der Patientenversorgung und -betreuung im Rettungsdienst verantwortlich. Hierfür ist er weisungsbefugt. Da in Deutschland der Rettungsdienst in der Gesetzgebungskompetenz der Länder liegt, ist der ÄLRD – sofern existent – in den jeweiligen Landesrettungsdienstgesetzen definiert.

1994 ist bereits durch die Bundesärztekammer – bestätigt durch den Ausschuss „Notfall-/Katastrophenmedizin und Sanitätswesen“ 2006 – eine Forderung zur Institutionalisierung eines „Ärztlichen Leiter Rettungsdienst“ auf regionaler und überregionaler Ebene, der die medizinische Kontrolle über den Rettungsdienst wahrnimmt und für die Effektivität und Effizienz der präklinischen notfallmedizinischen Patientenversorgung und -betreuung verantwortlich ist, verfasst worden.

Der Massenanfall von Verletzten (MANV) bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss. Dies kann zum Beispiel bei Eisenbahnunfällen, Bombenattentaten, großflächigen ABC-Einsatzlagen, Seuchen oder Flugzeugabstürzen der Fall sein. Um nicht nur Verletzte, sondern auch Erkrankte oder „nur“ betreuungsbedürftige Betroffene mit zu erfassen, wird manchmal das Kürzel MANV mit Massenanfall an Versorgungs- und Hilfebedürftigen assoziiert. In vielen Landesgesetzen findet sich auch der Begriff Großschadenslage (vor allem in Österreich auch Großunfall genannt). Da es hierbei regelmäßig viele Verletzte oder Betreuungsbedürftige gibt, gilt der Begriff als Synonym für Massenanfall von Verletzten.

Der Leitende Notarzt (Abkürzung „LNA“ oder „Ltd. Notarzt“) ist eine ärztliche Führungskraft bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall. Er hat alle medizinischen Maßnahmen am Schadensort zu leiten, zu koordinieren und zu überwachen. Er ist in Deutschland Teil der Sanitätseinsatzleitung (SanEL).

Aufgaben:

  • Feststellung und Beurteilung der Lage aus medizinischer Sicht (Lagebeurteilung, Art des Schadens, Art der Verletzungen/Erkrankungen, Anzahl Verletzter/Erkrankter, Intensität/Ausmaß der Schädigung, Zusatzgefährdungen, Schadensentwicklung, Befreiung aus Zwangslagen, notwendiges Einsatzpotenzial, Anzahl der benötigten Kräfte, insbesondere Ärzte, Bedarf an Verbandsmaterial, Medikamenten und medizinischem Gerät, notwendige Transportkapazität, stationäre und ambulante Behandlungskapazität)
  • Feststellung des Schwerpunktes und der Art des medizinischen Einsatzes (Sichtung, medizinische Versorgung, Transport)
  • Festlegung der Behandlungs- und Transportprioritäten, der medizinischen Versorgung, Delegation medizinischer Aufgaben, Festlegung der Transportmittel und Transportziele.

Im Verbandsgebiet sind aktuell 15 LNA ehrenamtlich tätig.

Ein Organisatorischer Leiter (Rettungsdienst) („OrgL“, „OrgL RD“ oder „OLRD“ abgekürzt) ist in Deutschland eine Führungskraft bei Großschadenslagen und im Katastrophenschutz für den Bereich Rettungsdienst und Sanitätsdienst. Er übernimmt die organisatorisch-taktische Einsatzleitung für alle Sanitätskräfte, z. B. die Koordination materieller und personeller Ressourcen des Sanitäts- und Rettungsdienstes.[1] Hierzu arbeitet er mit den anderen Mitgliedern der Sanitätseinsatzleitung zusammen. Organisatorische Leiter sind bei den Hilfsorganisationen meist erfahrene Notfallsanitäter und Rettungsassistenten mit einer Zusatzausbildung und mit Zug- oder Verbandsführern zu vergleichen. In Österreich heißt eine vergleichbare Funktion Einsatzleiter des Rettungsdienstes.

Die Aufgaben des Organisatorischen Leiter Rettungsdienst liegen im organisatorisch-taktischen Bereich und umfassen:

  • Feststellung und taktische Beurteilung der Schadenslage aus medizinisch-organisatorischer Sicht (Art des Schadens, Art der Verletzungen/Erkrankungen, Anzahl Betroffener, Intensität/Ausmaß der Schädigung, Zusatzgefährdungen, Schadensentwicklung, vorhandene Kräfte und Einheiten, medizinische Ausrüstung und Gerät, Transportkapazität),
  • Einrichtung der Kommunikationsverbindungen zwischen Einsatzstelle, Örtliche Einsatzleitung und Leitstelle,
  • Beurteilung, Standortfestlegung und Einrichtung der Behandlungsräume – meist strukturierte Patientenablagen, seltener Behandlungsplätzen (bei Mangel an Klinik- oder Transport-Ressourcen),
  • Organisation der Bereitstellungsräume,
  • Leitung des Einsatzes der Sanitätskräfte, Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen,
  • Koordinierung des Transports von Verletzten/Erkrankten (Transportmanagement),
  • Verbindung zur Leitstelle (Lagemeldungen und Nachforderungen) und zur Technischen/Örtlichen Einsatzleitung.

Für die Bewältigung dieser Aufgaben sind gute Kenntnis der regionalen Rettungsdienststrukturen, eine einsatztaktische Ausbildung, Einsatzerfahrung und Führungskompetenz notwendig. Der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst arbeitet hierzu eng mit dem Leitenden Notarzt und der Einsatzleitung der Feuerwehr bzw. der Technischen und/oder Örtlichen Einsatzleitung zusammen.

Im Verbandsgebiet sind aktuell 12 OrgL ehrenamtlich tätig.

RTW

Durchführende

Die Leistungserbringer des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen betreiben innerhalb des Verbandsgebietes neun Rettungswachen sowie einen Notarztstandort. Insgesamt werden sechs Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), vierzehn Rettungstransportwagen (RTW) und zehn Krankentransportwagen (KTW) vorgehalten.

Zur Durchführung des Rettungsdienstes hat der RDZV öffentlich-rechtliche Verträge mit folgenden Durchführenden abgeschlossen (Ein Klick zeigt die Details pro Rettungswache):

Standort NEF RTW KTW
Rettungswache Schleusingen 1 NEF 2 RTW 2 KTW
Rettungswache Masserberg 1 RTW
Rettungswache Westhausen 1 RTW
Standort NEF RTW KTW
Rettungswache Suhl 1 NEF 3 RTW 2 KTW
Standort NEF RTW KTW
Rettungswache Hildburghausen 1 NEF 1 RTW 2 KTW
Rettungswache Eisfeld 1 NEF 1 RTW
Standort NEF RTW KTW
Rettungswache Sonneberg 1 NEF 2 RTW 2 KTW
Rettungswache Schalkau 1 RTW
Standort NEF RTW KTW
Rettungswache Neuhaus a. Rwg. 1 NEF 1 RTW 2 KTW
Rettungswache Steinach 1 RTW

Adresse

Rettungsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV)
Rennsteigstraße 10
98544 Zella-Mehlis

Telefon

03682 4007 120

Telefax

03682 4007 155

E-Mail

info(at)rdzv.de

Impressum

Verantwortlich für dieses Angebot gemäß § 5 TMG:

Rettungsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV)
Rennsteigstraße 10
98544 Zella-Mehlis

Telefon: 03682 4007 120